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Höhere Technische Bundeslehranstalt Kapfenberg

Viktor-Kaplan-Strasse 1
A-8605 Kapfenberg

Telefon: ++43(3862)-22240

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HTL Maschinenbau

MASCHINENBAU: Anlagentechnik bzw. Automatisierungstechnik

Kein 08/15 sondern IQ, keine Langeweile sondern einfach anfangen, keine endlosen Frontalvorträge sondern interessante Projekte, kein „9 to 5“ sondern 100%….…Denn am Ende zählt nur, was du drauf hast! Das hat uns in den letzten Jahren zu einer der erfolgreichsten TechnikerInnen-Schmiede gemacht. Und wir machen weiter so. Are you ready? Dann starte bei uns! Die Höhere Lehranstalt für Maschineningenieurwesen vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen auf dem Gebiet der Mechanik, Fertigungstechnik und Konstruktion sowie in Schwerpunktbereichen von Maschinen und Anlagen. Ergänzt wird diese maschinenbauliche Ausbildung durch eine Betonung der Kenntnisse in Elektrotechnik, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Darüber hinaus bieten wir eine fundierte Allgemein- und Sprachausbildung. Unternehmerprüfung ist in der Ausbildung integriert. Effektiv, bereits ab dem Einstieg in den 1.Jahrgang konstruieren wir mit CAD (Catia, ProE, Solid Edge, Mathcad) damit unsere Studierende ausgezeichnete Kompetenzen in Konstruktion und Produktentwicklung erwerben. In höheren Jahrgängen lehren wir Simulationssoftware finite Elemente Methoden, CFD und Fachspezifische Software. Modernste Betriebslabors und Werkstätten gewährleisten eine Ausbildung am Stand der Technik. Jeder Studierende macht im letzten Ausbildungsjahr zusammen mit einem Firmenpartner Jahr eine Diplomarbeit.
Die allgemeine Fachausbildung wird durch alternative Ausbildungsschwerpunkte vertieft:

- Im Ausbildungsschwerpunkt ”Maschinen- und Anlagentechnik” erfolgt eine breit gefächerte praxisnahe Ausbildung in wesentlichen Bereichen des Maschinenbaus wie der Fördertechnik und technischen Logistik, der Strömungsmaschinen, Verbrennungsmotoren und der Energie- und Umwelttechnik. Besonderes Augenmerk wird auf die Fähigkeiten zur eigenständigen Projektierung, konstruktiven Gestaltung und Berechnung von Einzelkomponenten und komplexen Anlagen gelegt.

– Im Ausbildungsschwerpunkt ”Automatisierungstechnik” erfolgt auf der Basis einer grundlegenden Einführung in die Berechnung und Konstruktion von Maschinenteilen eine breite Ausbildung über Sensoren und Aktoren und über Geräte und Programme zur Weiterverarbeitung ihrer Signale. In eigenständig bearbeiteten Projekten wird der Entwurf und die Ausarbeitung von komplexen Anlagen der Prozesssteuerung und Prozessautomatisierung angewendet und vertieft.


 

Neben der Vermittlung eines soliden technischen Grundlagenwissens als Basis für die qualifizierte Bearbeitung der vielfältigen Problemstellungen des Berufsfeldes, der zeitgemäßen praktischen Ausbildung in den Werkstätten und Betriebslaboratorien wurden insbesonders neue Ausbildungsinhalte aus den Bereichen Elektrotechnik- und Elektronik sowie Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik und in der Vermittlung moderner Konstruktionsmethoden – Einsatz der gängigen 3D-CAD-Programme wie Pro/E, Catia, Solidedge – ergänzt, um für die fachübergreifenden Anforderungen der industriellen Praxis bestens gerüstet zu sein. Im Rahmen der wirtschaftlichen Unterrichtsfächer wird darüber hinaus eine entsprechende kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kompetenz vermittelt.

 

Im Sinne des raschen industriellen Wandels werden die Lehrpläne laufend an die Anforderungen von Industrie und Wirtschaft angepasst und weisen heute eine vergleichsweise interdisziplinäre Ausrichtung der Ausbildung auf.

Im Maturajahr bieten wir die Möglichkeit der Diplomarbeit – ein in Kleingruppen bearbeitetes Projekt mit Aufgabenstellungen der österreichischen Wirtschaft, das in schriftlicher und mündlicher Form, wahlweise auch in Englisch bei der Reife- und Diplomprüfung mit modernsten Präsentationstechniken präsentiert wird.

Der erfolgreiche Abschluss der Höheren Abteilung der HTL-Maschinenbau ersetzt Lehrabschlussprüfungen in Lehrberufen, die der Maschinenbauausbildung entsprechen. Nach einer zweijährigen beruflichen Praxis kann die Ausbildnerprüfung abgelegt werden, nach dreijähriger facheinschlägiger Tätigkeit ist der Befähigungsnachweis für das entsprechende Handwerk erbracht, die Meisterprüfung entfällt.

Nach einer Praxis von 3 Jahren kann die Standesbezeichnung Ingenieur erworben werden, die EG- weit anerkannt ist. Diese Anerkennung auf Diplomebene nach der Richtlinie 92/51/EWG bedeutet, ass die österreichische BHS-Matura in Europa einer Matura mit zusätzlicher postsekundärer Ausbildung (z. B. zwei Jahren universitärer Ausbildung) gleichgestellt ist . Nach der Reife und Diplomprüfung hat der/die Studierende den Berufsqualifikationslevel EQF5/NQF5 (Akademiker), beim Ingenieurtitel Berufsqualifikationslevel EQF6/NQF6 (Bachelor)

Die Matura an der HTL ermöglicht den Zugang zu allen Universitäten und Fachhochschulen. Bei Universitäten sind teilweise Ergänzungsprüfungen erforderlich, wobei diese Prüfungen nur für geisteswissenschaftliche Fächer notwendig sind. Bei Fachhochschulstudiengängen kann bei Anrechnung nachgewiesener Kenntnisse ein Einstieg ins zweite Studienjahr erfolgen.

Die Ausbildung an der HTL – Kapfenberg orientiert sich primär an den Erfordernissen heutiger, industrieller und maschinenbaulicher Technik. Dazu zählen u.a. die Bereiche:

  • Strömungsmaschinen (Pumpen und Turbinen)
  • Fertigungsmaschinen, flexible Fertigungszentren, Manipulatoren, Handling- und Robotersysteme
  • Mess-, Regel- und Steuerungstechnik für die Maschinensteuerungen und Prozessautomatik
  • Thermische Anlagen und Umwelttechnik, verfahrenstechnische Industrie
  • Kolbenmaschinen für Kraftfahrzeuge, Verdichter und Kompressoren
  • Fördertechnik inklusive Logistik
  • Umfangreiche praktische Ausbildung an industriellen Maschinen
Lehrplan Maschineningenieurwesen
Stundentafeln_höhere_Maschineningeuwesen_Anlagentechnik
Stundentafeln_höhere_Maschineningeuwesen_Automatisierungstechnik

Referenzliste_Diplomarbeiten